Ahhh Gelati! Wunderbare Inspiration – eigentlich nur ein Preisschild, aber von der Eleganz des Designs in LowFi (ohne knallige Farben, wie so oft in dem Bereich) und der klaren Visualisierung kann man einiges für die Infografik-Gestaltung mitnehmen. Molto bene!
U-Bahn Pläne im Alten Rom? Gar nicht so weit hergeholt! Im Römermuseum Teurnia in Kärnten ist die mittelalterliche Replik einer römischen Straßenkarte ausgestellt und mit einem modernen U-Bahn Plan verglichen. Das infografisch Wertvolle da wie dort: Die Konzentration auf die Frage „Welche Information ist entscheidend und welche Details verstellen den Blick?“ Die Verbindung der antiken Städte durch Römerstraßen und die Stationen im U-Bahn-Netz haben eindeutzmehr praktischen Nutzen als die geografisch korrekten Gegebenheiten. Ein ebenso überraschender wie inspirierender Fund, umso mehr, dass die Historiker:innen bei der Gestaltung der Ausstellung diese Parallele erkannt und hervorgehoben haben. Sehr schön!
Fotoshooting für das Cover der Single „Auffe auf die Alm“auf der Millstätter Alpe. Allerdings muss der Song erst aufgenommen werden, Termin mit dem Tonstudio am 2.10. ist fixiert, einstweilen wird noch beim Wandern eingegroovt und an der Cover-Art getüftelt…
Der Klassiker: Ein Bundesländer-Vergleich als Balkengrafik, schnell gemacht, am besten die Daten eingeben und auf Excel oder andere Tools vertrauen, wird schon passen. Leider nein! Gleich mehrere (automatisierte) Fehltritte machen die Startvorteile der Visualisierung zunichte: gedrehte Zahlen und Bundesländernamen erschweren die Lesbarkeit ebenso wie eine unnötige Legende und Rasterlinien. Darüber hinaus sind die Balken nicht geordnet, z.B. der Größe nach. Einfach um 90 Grad drehen und ordnen, Beschriftung direkt beim Balken, schon ist alles gut. Oder wenn’s Querformat sein soll ist es eine Überlegung wert, ob die Zahlen sein müssen oder der Raster ausreicht. Und die Bundesländerkürzel sparen Platz und reichen sicher aus. Besser als schräge Schrift ist es allemal! Wenige Handgriffe, aber die machen den Unterschied, ob die Grafik überhaupt gelesen und dann die Story verstanden wird. Schade drum, lieber Konsument!
Schnell noch in den Nockbergen die Alm-Vibes inhalieren und dann fein eingestimmt nach Ende des Urlaubs zur Aufnahmesession. Den Song *Auffe auf die Alm“ hatte ich vor ein paar Jahren hier am Millstätter See geschrieben und beim diesjährigen Bierkistlsingen in der Ottakringer Brauerei erstmals vor Publikum gespielt. Die Zeit ist also mehr überreif…
In der aktuellen Rapid-Viertelstunde wurde wieder ein Song vorgestellt, diesmal von Sänger und Schauspieler Max Schmiedl. Mein bescheidener Beitrag zur Rapid-Song-Challenge ist bislang exklusiv auf Spotify zu erleben…
Die neue Medien-Initiative JETZT möchte vor dem Start in seinem Newsletter darstellen, welche Themen den Mitgliedern und künftigen Leser:innen besonders wichtig sind. Das könnte besonders gut mit einer Infografik, z.B. einer Torte funktionieren, schon richtig. Aber warum um Himmels Willen braucht es hier eine Legende? Damit die besonders wichtigen Themen am Smartphone unlesbar sind? Damit hin- und hergeschaut und Farben verglichen werden müssen um endlich an die Info zu kommen?Unsinn! Nur weil Piecharts automatisch so generiert werden, muss es nicht funktionieren. Direkte Beschriftung bei den Tortenstücken erlaubt größere Schrift und Erfassung auf den ersten Blick. Da reden wir noch gar nicht von innovativen Formaten, sondern von Basics. Das macht mir jetzt keine große Hoffnung in Sachen Mediendesign der Zukunft, liebes JETZT-Team!
Eine Datenvisualisierung wie sie sein soll: Auf den ersten Blick emotional und inhaltlich rein ins Thema, durch eine Mini-Animation nochmal mehr Zug drauf. Bubbles passen hier wunderbar, alle Länder der Welt können nach Bevölkerung dargestellt und bequem in Herzform gebracht werden. Mit der Farbe wird die entscheidende und titelgebende Story erzählt. Also wie aus dem Lehrbuch die Ebenen nach Priorität serviert und appetitlich angerichtet. Je nach Gusto wie tief man/frau ins Detail gehen möchte. Information kann so schön sein – danke für die Inspiration!
The freedom to express your sexuality is now legal in 127 countries.
Show don’t Tell in Reinkultur: Damit ich die Schulter-Übungen nach der Kur nicht gleich wieder vergesse, eine rasche Skizze samt Kurzbeschreibung (die ich wohl später selbst nicht mehr entziffern kann). Aber genau das soll Infografik können: visuell schnell auf den Punkt gebracht und intuitiv für das Zielpublikum (ich in dem Fall) verständlich. Eine schöne Fingerübung, die gar nicht weh tut 🙂
Ein nur allzu aktuelles, essentielles Thema mit dramatischen Daten, das im FALTER mit einer Infografik veranschaulicht wird. Leider fehlt wieder der letzte Spin im wahrsten Sinne des Wortes, um die Vorteile der Visualisierung im Storytelling voll auszuspielen. Die nahezu unlesbare vertikale Ausrichtung der Beschriftung der Konflikte wäre ganz leicht zu beheben gewesen. Eine Drehung um 90 Grad und schon kann der Text mühelos aufgenommen werden. Ein Ranking von oben nach unten entweder nach Anzahl der Toten oder vom jüngsten zum ältesten Krieg erzählt die Geschichte noch intuitiver. Nur wenige Handgriffe, um das Potenzial der Infografik voll auszuschöpfen…