Alle Wienerlied-Texte aus eigenem Anbau in einem Band und das ist noch nicht alles: Wer möchte, kann sich jedes Lied auch gleich mittels QR-Code anhören. Und zwar nicht nur als Hörprobe sondern in voller Länge und bestmöglicher Qualität. Bis zum Auftritt am 11. Juni im Genuss-Spiegel in Wien-Atzgersdorf sollte das Werk vollbracht sein. Wird noch ein bissl Arbeit – immerhin gute zwei Dutzend Lieder sinds am End…
Vorgestern in meiner Lehrveranstaltung zu Datenvisualisierung: Achtung vor Legenden, ein Standard bei automatisch generierten Charts, immer gut versteckt und in Wahrheit unbrauchbar und nur dazu da, das Chart schwer lesbar zu machen. Mit etwas Überlegung lassen sich die Beschriftungen zumeist direkt beim Diagramm anbringen. Zweitens, so wenig Text wie möglich, nur soviel wie nötig. Die Y Achse braucht niemand bei einem Säulendiagramm, wo alle Säulen einzeln beschriftet sind. Das führt mich zu drittens: bitte niemals den Text drehen, er wird unlesbar. Das Prozentzeichen in den Untertitel und weg vom Chart und schon geht sich alles aus. Und letzter aber wichtigster Punkt: Die Schriftgröße. Es nützt nichts, wenn die Schrift verkleinert wird um alle Texte reinzupacken, weil dann gar nichts mehr lesbar ist. So einfach ist das. Und heute sehe ich alle diese Punkte in einer Infografik in der TAZ. Schluchz!
O Neiiiiiin! Schon wieder so eine wunderbare Gelegenheit, Daten zum schönsten Spiel der Welt auf einer Doppelseite zu gestalten. Jede Menge Platz, spannende Inhalte – und es wäre so einfach gewesen: simple Balkengrafiken und die Story hätte sich von selbst erzählt. Aber leider nur nackte Zahlen, keine Chance da auf den ersten Blick etwas zu erkennen. Ich habe aufgegeben. Schade drum!
Wie groß ist meine Portion? Ich schätze 25% oder ein Viertel, intuitiv und automatisch dargestellt im Pfannen-Piechart. Eine wunderbare Infografik-Inspiration, die dazu einlädt, weiterzuspinnen – wie hoch ist der Reis- und Erbsen-Anteil, fällt der Parmesan ins Gewicht? Noch mehr Anregungen liefert Herr Wehrli, ein Klassiker und leicht zu finden z.B. auf YouTube…
Endlich alle Singles auf einem Album versammelt! Ich habe neben meinen beiden Alben „Amoi im Leben a Weanaliad schreiben“ und „Feierabend“ im Laufe der Jahre ein gutes Dutzend Songs aufgenommen und ratzfatz herausgebracht. Nun habe ich sie alle nochmal rausgesucht und auf der vorliegenden Kollektion zusammengepackt. Viel Spaß beim Wieder- oder Neuentdecken…
„GenussSpiegel präsentiert: WG – Wienerlied Genossenschaft (Walter LONGAUER & Gustav ELIAS) – EINTRITT FREI (Hutspende)
Wien | Liesing | Atzgersdorf | Kleinkunst-Café GenussSpiegel
Am Donnerstag, 11. Juni 2026 laden wir herzlich zu einem besonderen musikalischen Abend ein:
Unter dem Motto „Amoi im Lebn a Weanaliad schreibn“ präsentieren Walter Longauer und Gustav Elias eine feine Mischung aus klassischen Wienerliedern und liebevoll gestalteten Eigenkompositionen. Begleitet von Gitarre und Ukulele entsteht ein stimmungsvoller Abend voller Wiener Charme.
Als „WG – Wienerlied Genossenschaft“ stehen die beiden Künstler seit mehreren Jahren gemeinsam auf der Bühne und begeistern bei Festivals und Open-Stage-Veranstaltungen mit ihrem authentischen Zugang zur Wiener Musiktradition.
Es ist soweit: Ein neuer Schwung Wienerlieder aus eigenem Anbau ist auf dem Markt! Alles Bio und regional – die Geschichten sind aus dem Leben gegriffen (es ist fast alles wahr), selbst geschrieben, gesungen und gespielt. Aufgenommen in der fantastischen Stimmfabrik in Wien-Liesing, wie immer geduldig und gekonnt aufgenommen, gemischt und gemastert von Dominik Traunik. Zunächst auf Bandcamp als Stream und Download zu haben, Spotify und die anderen Streamingdienste dauern noch ein bissl. Viel Spaß!
Die Single „Lakritz-Tanz“ ist nur der Aperitif. Der Hauptgang lässt auch nicht mehr lange auf sich warten, mein zweites Album ist so gut wie fertig. Zum Song: Diesmal eher am französischen Walzer als am Schrammelklang orientiert, aber dennoch eindeutig wienerisch. Und ja eh, Lakritze ist hierzulande nicht in aller Munde – aber einfach reinhören, das wird schon 🙂 Dazu der passende Tipp des Tages: Im kleinen aber feinen Wiener Zuckerlgeschäft „Zum Süßen Eck“ gibt es tatsächlich 120 Sorten des schwarz-bunten Goldes…
Ich steh auf das: Eine gute Datenquelle, die durch intuitive Navigation und gelungene Visualisierungen dazu einlädt Stories zu entdecken und sich auch gleich Inspirationen für die eigene Infografik-Lösung zu holen. Neben brauchbaren Datenformaten zum Download selbstverständlich…Paradies und Verführung gleichzeitig: Es wäre so einfach, das schönste Angebot zu übernehmen. Doch halt! Welche Geschichte möchte ich denn erzählen und was ist die optimale Umsetzung? Immer schön am Boden bleiben und mitdenken 🙂
Mal ehrlich: Wo ist das Problem, Leute? Endlich endlich endlich wieder eine Infografik am Handyschirm und dann ist sie nicht lesbar. Bitte einfach die Schriftgröße anpassen und alles ist gut fürs erste. Wie bei einem Tortendiagramm die Slices in Leserichtung angeordnet werden sollten ist der nächste Schritt…wenn ich mal was erkennen kann:-)