Die WG (steht für „Wienerlied Genossenschaft“ oder „Walter und Gustav“) hat wieder mal beim Bierkistlsingen aufgespielt: Als Auftakt der Klassiker „Rostige Flügel“, bekannt von Jahrhundertkicker Johann K. und Kottans Kapelle. Hat schon ein paar Jahre auf den Buckel, ist aber aktuell wie nie – was hat Elon Musk von seinem Reichtum, wenns einmal vorbei ist? Danach wurden folgerichtig mit „Gartenparadeiser“, dem WG-Hit aus eigenem Anbau, die zwei Sachen im Leben besungen, die man sich nicht kaufen kann. Und abschließend wurde das Wetter mit „Gemma Baden“ beschworen, sich zu bessern. Hat wieder (zumindest uns) Spaß gemacht 🙂
Endlich wieder Bierkistlsingen!!!
10 Minuten auf der Bühne, nettes Publikum, gutes Bier vor Ort und ein 11er Kisterl zum Mitnehmen:-) immer eine sehr coole Sache, das Bierkistlsingen in der Ottakringer Brauerei. Durch dieses lässige Konzept hat man nicht nur den Kick durch den eigenen Auftritt sondern das Vergnügen, die unterschiedlichsten Acts erleben zu dürfen…Plaudern mit den Künstlern am Rande inklusive. Ich war diesmal mit der WG- Wienerlied Genossenschaft mit eigenen Sachen dabei sowie mit der Salatbar Ukulele Rock n Roll Band – es war a Hetz!!!
Wer’s diesmal nicht geschafft hat, nächste Woche sind wir wieder dort, inzwischen sind meine Songs auch auf Spotify zu hören…
Oasis: What’s the Story (Dataviz Glory)?

Pünktlich zum Start der Oasis-Mega-Comeback Tour: Delayed Gratification steuert wiedermal eine spannende und inspirierende Infografik bei, in ihrer Paradedisziplin Timelines. Die Überhits der Britpop Superstars knallen sofort ins Auge, heruntergebrochen auf Spotify-Plays, ebenso die übrigen – weniger erfolgreichen Alben in chronologischer Reihenfolge. Well done, thanks! https://www.slow-journalism.com/infographics/oasis-infographic?mc_cid=9d7f398d1a&mc_eid=d1d76f2a57Alben
Data looks better naked


Ist das Kunst oder kann das weg? Sehr anschaulicher Impuls, was es zur Datenvisualisierung braucht und welche Elemente den Blick verstellen. Frei nach dem „Reinheitsgebot“ von Edward Tufte mit seinem Data Ink Konzept, nachzulesen im Klassiker der Infografik-Literatur von 1983 „The Visual Display of Quantitative Information“. Vielen Dank an Dark Horse Analytics für das inspirierende Kurzvideo:
https://www.darkhorseanalytics.com/blog/data-looks-better-naked
Gemma Baden!
Der Soundtrack zur Hitzewelle: Gemma Baden heißt der Sommerhit aus eigenem Anbau. Ist zwar noch kein Hit, aber es ist immerhin Sommer und wer weiß…
Barrierefreie Infografik – besser für alle 🙂

„Sorry i can´t read your visualization“ – der Titel hatte mich sofort am Haken. Nancy Organ argumentiert in ihrem Tech Blog vollkommen zu Recht, dass die Challenge Barrierefreiheit ein Augenöffner sein sollte, was die Infografik-Gestaltung im Allgemeinen betrifft, denn „poor accessibility affects people with great vision as well as those who aren’t so optically endowed“. Eine Hauptursache sieht sie darin, dass die Designer:innen bei der Erstellung von Infografiken eher nach dem Motto arbeiten „designing for aesthetics or speed instead of usability and consider a visualization to be done when they know what it says.“ Eine sehr treffende Diagnose, wie ich finde. Sehr inspirierend für die Praxis auch der Ansatz, die Datenvisualisierungen erstmal in Schwarzweiß zu testen – wenn das funktioniert, ist schon viel gewonnen auf dem Weg zur allgemeinen Verständlichkeit. Das und vieles mehr – praktische Tipps vor allem für Linecharts und Legenden – sind hier in vollem Umfang zu entdecken:
https://www.trillianthealth.com/tech-blog/sorry-i-cant-read-you absolutr-visualization
Apropos entdecken…diesen Fund verdanke ich wie so oft
thanks so much!
„I hab in mein Garten sogoa an Zitronenbam…
…a bisserl Italien, auf der Terrazza daham!“ So geht der Refrain eines Wienerliedes aus eigenem Anbau. Und seh ich da im Urlaub in jedem Garten??? Es ist sonnenklar: Zurück in Wien gleich ab ins Studio und der Song wird endlich aufgenommen…

Aus dem Mini-Usertesting: Irgendwas mit Gletscher…


Die Studis blicken mich gespannt an, auf „Jetzt!“ drehen sie die Grafiken vor sich um und betrachten sie 5-4-3-2-1 Sekunden und „Stopp!“ verdecken sie wieder. Nun schreiben sie auf die Rückseite, was sie gesehen haben. Bei der abschließenden Einheit meiner Lehrveranstaltung „Datenvisualisierung und Informationsdesign“ an der FH für Journalismus und Medienmanagement habe ich ein kleines Experiment zur Auflockerung gewagt. Das Mini-Usertesting soll Aufschlüsse über die Verständlichkeit von tagesaktuellen Infografiken geben. Als Material habe ich die APA-Tagesproduktion der vergangenen Woche herangezogen. Auf den ersten Blick waren die Ergebnisse spannend und auch durchaus unterhaltsam:-) ich freue mich schon auf die eingehendere Analyse…
AKM-Studie mit Charts auf den Punkt gebracht

Genau so soll es sein: Die wichtigsten Aussagen der Studie auf einer Seite auf den Punkt gebracht – und auf den ersten Blick mit Infografiken veranschaulicht. Elegant gelöst auch der Konnex mit feinen Linien zu den entsprechenden Passagen im Text sowie die Verwendung unterschiedlicher Charttypen.

Einziger kleiner Kritikpunkt: Die Legende positiv/negativ ist gut versteckt. Besser wäre gewesen darauf zu verzichten und die Bezeichnung direkt zu den Zahlen zu schreiben. Ist unkompliziert zu lösen und macht die Charts noch leichter und schneller erfassbar. Aber insgesamt – very well done AKM!
Lehrgang Datenvisualisierung: Alles angerichtet für das grrrroße Finale

Noch sechsmal schlafen, dann ist es soweit: In der letzten Einheit der Lehrveranstaltung „Informationsdesign und Datenvisualisierung“ an der FH für Journalismus und Medienmanagement haben die Teilnehmer:innen das letzte Wort: Die Projektarbeiten sind fertig und schon im exklusiven Instagram-Channel der Lehrveranstaltung hochgeladen, einige Likes und Kommentare wurden schon verteilt. Nun steht das Making Of sowie Diskussionen um die allerbesten und verbesserungswürdigsten Erzeugnisse der Infografik-Welt auf dem Programm. Ich freue mich schon auf spannende Insights und Inspirationen – sicher wieder ganz großes Kino 🙂



