Das klingt verdächtig nach Pflichttermin. Und hat beinahe schon jetzt Kultcharakter. Die WG – Wienerlied Genossenschaft (auch bekannt als Walter & Gustav) wird am 11. Juni ihr erstes abendfüllendes Konzert spielen. Bisherige Auftritte bei Open Mic Veranstaltungen wie dem Ottakringer Bierkistlfest oder im Wiener Traditionscafe Gschamster Diener waren nur der Vorgeschmack…weitere Details folgen, also dranbleiben!
Die Frage drängt sich auf: Wann wird es endlich wieder Sommer? Antwort wie jedes Jahr: Immer nach den Semesterferien, also jetzt. Um die Übergangszeit zu meistern kommt hier ein Stimmungsmacher, geschrieben dereinst am sonnigen Ufer des Millstättersees. Nur Mut! Es wird bestimmt bald wärmer 🙂
Kommen wir zu etwas ganz anderem: Munterer Ukulele-Alpenrock statt Wienerlied – die Nummer ist in den Kärntner Nockbergen entstanden, ebenso das Coverfoto. Allerdings im Sommer, also ein kleiner musikalischer Vorgeschmack und Hoffnungsschimmer 😉 Jetzt auf Bandcamp, Spotify sollte nächste Woche soweit sein…viel Spaß!
Das war für mich etwas ganz Besonderes: Der Kick dazu kam von dem Traditional „Cornbread and Butterbeans“ in der hinreißenden Interpretation der Carolina Chocolate Drops. Hat viel Spaß gemacht, den Melodie-Ohrwurm auf der Ukulele zu zupfen und in weiterer Folge auch einen neuen Text zu dichten. Wie üblich bekommt der Song dadurch einen ganz neuen Spin und wird praktisch im Vorübergehen zum Wienerlied. Die Challenge kam dann bei der Aufnahme: Singen, Akkordbegleitung und Melodielinie gleichzeitig ohne Overdub – oh yeah 🙂 Fazit: ich stehe auf diese Art Musik, ob Kinderlied, Gstanzl, Reel, Fiddle Tune oder eben wie hier American Traditional. Wunderbar, wie verwandt das alles ist und schön, immer wieder neu für sich zu entdecken…
Der Song ist ab sofort auf Spotify und Bandcamp zum Streaming und Download bereit.
Meine nächste Single „Grammelschmalz und Vollkornbrot“ ist soweit im Kasten, fertig abgemischt und gemastert. Für den Release fehlt nur noch ein passendes Cover…die Entwürfe dazu machen (fast) genauso viel Spaß wie das Songwriting und die Aufnahmesessions – ich schätze, knapp nach dem Jahreswechsel wird es dann soweit sein! Wäre kein schlechter Start für 2026, also dranbleiben…
„Wanns dann richtig ernst wird, erzählts mir blöde Witz“ – das wird die vielen aktuellen Probleme nicht lösen, aber vielleicht ein bissl Licht in düstere Zeiten bringen. Und das hat vor den Feiertagen grad höchste Saison, da kommt dieses muntere Liedlein also gerade recht. Inspiriert hat mich der Auftritt von Woody Harrelson mit dem Titel „Bad Jokes“ im genialen Altman-Film „A Prairie Home Companion“. Für meinen Song habe ich in alten Witzebüchern gestöbert und ein paar davon als Strophen umgedichtet. Ich habe es als Kind geliebt, wenn es im Freundes- oder Familienkreis geheißen hat „kennts ihr den schon…?“ Die Single ist jedenfalls ab sofort auf Bandcamp zu hören und zu haben, Spotify & Co. braucht noch a bissl – viel Spaß!
Gnadenloser Selbstversuch: Wie meine bescheidenen Streamingdaten auf Spotify im traditionellen Rückblick „wie die Großen“ dargestellt werden. Schon witzig, wenn sensationelle Zuwachsraten von 340% gefeiert werden, bei einer Gesamtzahl von ganzen 44 Hörer*innen 🙂 Es wird eine abwechslungsreiche Story erzählt mit Fun Facts wie „Der Frühaufsteher“, also Songs die gerne morgens angehört werden, bei wie vielen Hörer*innen ich unter den Top Ten Artists bin (5), wie oft ich es in Playlists geschafft habe (2x) und natürlich – wow! – mein Top-Album mit satten 15 Streams. Ich frage mich, wo hier die Angabe „Millionen“ abgeblieben ist. Also sehr kreativ, auch mit fancy Designs, leider nur sehr sparsam mit Charts durchwirkt. Da wäre etwas mehr schon anschaulicher gewesen und mehr Absolutzahlen hätten die traurige Wirklichkeit besser gezeigt. Aus der Traum vom Superstar. Aber kommt natürlich durch die Automatisierung sehr motivierend rüber von wegen „du machst das großartig“. Wie müssen sich wohl echte Acts dabei fühlen? Oder sehen die das anders?
Worum geht’s? In meiner Großmutter und Großtante steckte ganz viel Wienerlied, da habe ich wohl auch etwas abbekommen. Davon erzählt das neue Lied ebenso wie die bereits veröffentlichten Titel „Der Taxlerwitz“ und „Amoi im Lebn a Weanaliad schreibn“. „Die Schuastamadln vom Liachtntoi“ sind ab sofort auf Bandcamp, ab 14.11. auch auf Spotify und sämtlichen anderen Streamingdiensten deiner Wahl verfügbar.