Datenvisualisierung, Infografik, Kritik

Wirtschaftsmotor Rapid – leider infografisch nicht  mobil…

Sehr coole Zahlen, die das grün-weisse Herz höher schlagen lassen. Und sehr fein und nicht selbstverständlich, dass auch eine Infografik verwendet wird. Leider schlägt sie sich unter Wert, da sie mobil publiziert aber am Handy unlesbar ist. Eine Slideshow mit kompakt aufbereiteten Grafiken hätte da wohl besser performt! Schade, aber vielleicht nächstes Mal…?

Datenvisualisierung, Infografik, Kritik, Musik, Wienerlied

Dataviz im Alltag: Die 100er Marke ist erreicht!

Meine Songs wurden auf Bandcamp hundertmal gehört! Diese tolle Erkenntnis verdanke ich der grafischen Live-Umsetzung der Zugriffsdaten auf der Musikplattform bandcamp.com. Sehr anschaulich aufbereitet, kein Schnickschnack. Zeitverlauf, auf dem die Releases deutlich erkennbar sind und natürlich die greatest Hits 🙂 an dieser Stelle vielen Dank an meine Hörer:innen – ihr seid die Besten!

Datenvisualisierung, Infografik, Uncategorized

Dataviz im Alltag:  Vogelzählung mit Status inklusive…

Sehr feine Infografik-Experience zu Jahresbeginn: Dem Aufruf zur Vogelzählung von Birdlife kommen wir immer gerne nach, ein schönes Familienerlebnis in der Nähe eines Futterhäuschens mit Tee und Stricherlliste. Dann wie gewohnt die gezählten Piepmätze über die App einmelden = Datensammlung. Bisher hieß es dann nach einem netten Dankeschön auf die Ergebnisse warten. Diesmal besonders nett: Unmittelbar nach Eingabe die Möglichkeit, die eigenen Beobachtungen als Visualisierung z.B. im WhatsApp Status zu teilen. Sehr passend natürlich für den Infografiker, danke dafür!

Datenvisualisierung, Design, Infografik, Kritik

Size of Life: Von der DNA zum Marienkäfer

https://neal.fun/size-of-life/

Wunderbare Website von Neal Agarwal! Das Leben im Größenvergleich beginnend mit der DNA einfach zum Weiterswipen. Dabei bleibt immer das Verhältnis zum jeweils vorigen Objekt sichtbar. Kurzbeschreibung und exakte Größe ist mit dabei. Handgezeichnete Illustrationen von Julius Csotoni (keine KI) – da passt einfach alles: Informationsdesign ordnet schwer fassbare Fakten oder Zusammenhänge ein und macht sie erfassbar. Und das noch zu einer angenehmen Experience verpackt. Hut ab und Danke flowingdata.com für den Tipp!

Datenvisualisierung, Design, Kritik, Musik

Spotify Wrapped 2025 – Verpackung ist alles :-)

Gnadenloser Selbstversuch: Wie meine bescheidenen Streamingdaten auf Spotify im traditionellen Rückblick „wie die Großen“ dargestellt werden. Schon witzig, wenn sensationelle Zuwachsraten von 340% gefeiert werden, bei einer Gesamtzahl von ganzen 44 Hörer*innen 🙂 Es wird eine abwechslungsreiche Story erzählt mit Fun Facts wie „Der Frühaufsteher“, also Songs die gerne morgens angehört werden, bei wie vielen Hörer*innen ich unter den  Top Ten Artists bin (5), wie oft ich es in Playlists geschafft habe (2x) und natürlich – wow! – mein Top-Album mit satten 15 Streams. Ich frage mich, wo hier die Angabe „Millionen“ abgeblieben ist. Also sehr kreativ, auch mit fancy Designs, leider nur sehr sparsam mit Charts durchwirkt. Da wäre etwas mehr schon anschaulicher gewesen und mehr Absolutzahlen hätten die traurige Wirklichkeit besser gezeigt. Aus der Traum vom Superstar. Aber kommt natürlich durch die Automatisierung sehr motivierend rüber von wegen „du machst das großartig“. Wie müssen sich wohl echte Acts dabei fühlen? Oder sehen die das anders?

Infografik, Kritik

Stadionverbote – eine infografische Strafverschärfung

Was soll denn das? Ich versteh´s nicht und zwar in jeglicher Hinsicht: Informationsdesign ist dazu da, Daten zu veranschaulichen und nicht zu verstecken. Hier ist auf den ersten Blick nur zu erkennen, dass Zahlen in rote Kreise gepackt wurden. Die dazugehörige Beschriftung ist bis zur Unleserlichkeit gestaltet oder meilenweit entfernt. Ewig schade um die spannenden und sicher liebevoll recherchierten Daten, ohne jegliche Datenvisualisierung oder Illustration vergeudet! Da wäre eine sogar eine schlichte Tabelle oder Fließtext die bessere Wahl gewesen. Das war ein Eigentor, lieber Ballesterer, so leid es mir tut 🙁